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Korbach: Hessen-rockt-Spektakel steigt am 3. Februar

Vorrundenkonzert bringt vier starke Coverbands in die Kulturfabrik

Korbach (jos). Von knackiger Soulmusik über treibende Ska-Rhythmen bis hin zu einem Aufeinandertreffen von Songs der Country-Legende Johnny Cash auf Gitarrenriffs á la AC/DC: Am 3. Februar rocken vier starke Coverbands die Korbacher Kulturfabrik. Karten für das Live-Musik-Spektakel gibt es im Vorverkauf.

Mitreißende Soulmusik aus dem Upland: Die Willinger Band „Cazara“ steht bei dem „Hessen-rockt-Konzert“ am 3. Februar in der Korbacher Kulturfabrik als erste Formation auf der Bühne. Das Foto entstand beim Korbacher Altstadtfest.

© Thomas Kobbe

Voriges Wochenende ist der Coverband-Wettbewerb „Hessen rockt“ in die erste Live-Runde gestartet. Im Frankfurter Club „Das Bett“ hat sich die erste Band für eines der Halbfinal-Konzerte qualifiziert. ‚„Das Konzert war ausverkauft, die Stimmung war super“, berichtet Sebastian Bach vom Organisationsteam des Wettbewerbs. Die Qualität der Bands sei wie schon in den vergangenen Jahren sehr gut gewesen. Korbach darf sich also am Freitag, 3. Februar, auf eine besondere Live-Musik-Nacht freuen. Präsentiert wird das Konzert von WLZ-FZ.

Mehr als 60 Bands aus ganz Hessen hatten sich bei der Frankfurter Rundschau beworben, um an dem Wettbewerb „Hessen rockt“ teilnehmen zu dürfen. Nur 40 Formationen schafften es in die Live-Runde. Die Entscheidung lag sowohl bei den Fans als auch bei einer fachkundigen Jury: Ein Teil der Bands qualifizierte sich über eine Abstimmung im Internet, ein anderer Teil wurde von Fachleuten bestimmt. Unter den Bewerbern waren auch einige Bands aus Waldeck-Frankenberg. Vier von ihnen sind noch im Rennen und haben somit die Chance, sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

Bei insgesamt zehn Vorrundenkonzerten ermittelt die Jury jeweils einen Tagessieger, der dann im Halbfinale auf vier weitere Bands trifft. Für die meisten Musiker ist alleine das Erreichen dieser zweiten Runde ein Riesenerfolg – denn das Halbfinale findet in der legendären „Batschkapp“ in Frankfurt statt. Für viele Bands geht mit einem Auftritt in diesem Club ein Traum in Erfüllung.

Zwei der vier heimischen Formationen, die es in die Live-Runde geschafft haben, werden in Korbach auf der Bühne stehen: „Cazara“ aus Willingen und „Just Neighbours“ aus Lelbach. Die Burgwalder Band „Challenger“ und die Gruppe „Firecake“ aus Bad Wildungen stehen indes bereits am 28. Januar auf der „Hessen-rockt-Bühne“ – und zwar im „Fiasko“ in Kassel

Folgende Bands treten am Freitag, 3. Februar, in dieser Reihenfolge in der Korbacher Kulturfabrik auf:

Cazara: Die Soul-, Rock- und Fusionband aus Willingen spielt „audiophile“ und „sophisticated“ Livemusik vom Feinsten, wie es auf der Internetseite der Gruppe heißt. Markenzeichen der Band ist der charakteristische „Cazara-Sound“: unter die Haut gehende Vocals, Instrumentals und Arrangements sowie ein breit gefächertes Song- und Stilrepertoire mit authentischen Elementen aus Klassik, Swing, Jazz, Soul, Pop und Rock.

Johnny Crash: Heldentreffen: Johnny Cashs Songs werden von AC/DC gespielt. Sakrileg? Geht gar nicht? Geht aus Sicht der Musiker von Johnny Crash sogar sehr gut. „Man könnte meinen, es muss so sein“, finden die Bandmitglieder. Sie spielen traditionelle Cash-Songs mit der Kompromisslosigkeit australischen Pubrocks der 70er Jahre im Stil von AC/DC und Rose Tattoo. Die Band verspricht: Eingängige Songs perfekt arrangiert, gepaart mit Dynamik,ungeheurer Energie und einer Stimme mit Wiedererkennungswert.

Skameleon: Mit einer Live-Besetzung von bis zu zehn Musikern begeistert die Ska-Cover-Band das Publikum mit ihren tanzbaren Interpretationen bekannter Rock- und Pop-Klassiker. Die Lieder sind zwar bekannt, die Umsetzung im Ska-Stil überrascht jedoch und macht jeden Song eingängig und tanzbar. Bekannte Welthits wie „Help“ von den Beatles oder „Take on Me“ der Band A-HA, werden genauso eigenwillig gecovert wie Rockballaden der 90er, oder die bekannte Film-Melodie der Ghostbusters.

Just Neighbours: Die 2010 gegründete Rock-Coverband „Just Neighbours“ fand ihre Mitglieder in der Nachbarschaft des Korbacher Stadtteils Lelbach – daher auch der Name. So vereinten sich die vier Jung-Rocker zum Covern von Stücken wie „Rebel Yell“ oder „Born to be wild“. Das Tour-Debüt starteten die „Neighbours“ 2011 mit dem Ziel, lediglich ein einziges Konzert zu geben. Es wurden zum Ende der Tour sechs öffentliche Veranstaltungen und diverse privat gebuchte Auftritte.

Tickets für das „Hessen-rockt-Konzert“ am Freitag, 3. Februar, ab 20 Uhr in der Korbacher Kulturfabrik sind erhältlich bei der WLZ in Korbach, Lengefelder Straße, und bei der FZ in Frankenberg, Jahnstraße. Eine Karte kostet 6,70 Euro.


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