Während des Krankheitsverlaufs bilden sich dunkle, häufig nässende Verfärbungen im unteren Stammfußbereich. In der Folge kommt es zum raschen Vertrocknen mit anschließendem Absterben des gesamten Baums. Erste Untersuchungen des Landesbetriebs Hessen-Forst weisen darauf hin, dass junge wie alte, dicke wie dünne und kleine wie große Bäume befallen werden, es keine Hinweise dafür gibt, dass bestimmte Bäume besonders anfällig sind und andere nicht, und die Beschaffenheit eines Gewässers keine Hinweise für ein Auftreten des Pilzes liefert. Für die erstmalige Verseuchung eines Gewässers sind mehrere Möglichkeiten denkbar: Übertragung der Pilzsporen durch Wasservögel, Einbringung von Pilzsporen gemeinsam mit dem Einsatz von Fischbrut, Einbringen befallenen Pflanzenmaterials.
Alle größeren Gewässer Hessens sind augenscheinlich bereits von der Krankheit befallen. Betrachtet man die vielen auch entlang kleinerer Gewässer auffallenden Baumleichen der Schwarzerle, entsteht der Eindruck, dass die Durchseuchung bereits größere Ausmaße als bisher bekannt angenommen hat.
Möglichkeiten zur Eindämmung der Krankheit sind bisher nicht bekannt. (r)
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