Aussehen: Krone in der Jugend schmal kegelförmig (ähnlich Fichte), im Alter vielgestaltig und eher unregelmäßig; geradschaftige-zylindrische Form; Knospen bis zehn Millimeter lang, spindelförmig, glänzend rotbraun, mit vielen Schuppen.
Nadeln: 1,5 bis vier Zentimeter lang, flach. Unterseite mit zwei silbergrauen Streifen; riechen zerrieben angenehm fruchtig nach Orange.
Blüten, Zapfen, Samen: Männliche Blüten auf der Unterseite der Triebe, bis zwei Zentimeter lang, gelb oder rötlich; weibliche Blütenstände (Zäpfchen) grün bis dunkelrot, aufrecht, etwa drei Zentimeter lang, mit langen dreispitzigen Deckschuppen; diese sind auch an den reifen, vier bis elf Zentimeter langen, gestielten, braunen Zapfen sichtbar; Samen dreieckig mit langem, ovalem Flügel, braun.
Rinde: Zunächst dünn und silbergrau, mit zahlreichen Harzblasen; Schuppenborke korkreich, längsgefurcht, grau- bis rotbraun, im Alter sehr dick.
Alter: Bis 500 Jahre und darüber; nachgewiesenes Höchstalter liegt bei etwa 1400 Jahren.
Einsatz: Douglasienholz ist witterungsbeständig. Douglasien werden im Treppen- und Möbelbau sowie im Außenbereich für Terrassen und Zäune verwendet. Sehr starke und lange Exemplare dienen an deutschen Küsten als Rammpfähle an Schiffsanlegestellen. Aufgrund ihrer Form und dem sehr angenehmen Duft wird die Douglasie zunehmend beliebter als Weihnachtsbaum. Auch der offizielle Christbaum des Weißen Hauses in Washington war 2010 eine Douglasie.
Wissenswertes: Die Douglasie kann im Optimalfall einen um 70 bis 100 Prozent höheren Zuwachs als die Fichte erreichen.Die Zersetzung der Nadelstreu ist deutlich besser als die der meisten heimischen Nadelbäume. (höh)
Über vier Jahrhunderte schmückten sich königliche Häupter mit dem Edelstein: Zuletzt die letzte deutsche Kaiserin Auguste Victoria. Jetzt wurde der millionenschwere und geschichtsträchtige Diamant in Tropfenform mit Doppelrosenschliff versteigert. mehr