Es wurden auch Wundverbände mit Lindenbast angelegt. Auch Schilde wurden aus geflochtenen Lindenbastes angefertigt, ebenso Matten, Körbe, Säcke Flechtschuhe und Seile. Auch Lindenblütenhonig gilt heute noch als Delikatesse. Im 17. Jahrhundert entdeckte man dann die schweißtreibende Wirkung des Lindenblütentees und nutzt ihn heute noch als Heilmittel. Wegen der häufigen Verwendung in der Sakralkunst wurde es früher auch „Heiligenholz“ oder „Lignum sacrum“ bezeichnet. Lindenholz liefert auch gute Holzwolle und hochwertige Filter- und Zeichenkohle. (r)
Über vier Jahrhunderte schmückten sich königliche Häupter mit dem Edelstein: Zuletzt die letzte deutsche Kaiserin Auguste Victoria. Jetzt wurde der millionenschwere und geschichtsträchtige Diamant in Tropfenform mit Doppelrosenschliff versteigert. mehr