Jeden Monat stellen die WLZ-FZ 2011 anlässlich des Jahres der Wälder einen heimischen Baum vor. Den Auftakt macht heute die Kiefer, von der ein knorriges Prachtexemplar direkt am Teerweg hinauf zum Wellener Schleifstein steht (siehe auch Artikel unten). In der Dämmerung erscheint der Nadelbaum geheimnisvoll, als habe er Märchen zu erzählen.
Von Jörg Kleine
Waldeck-Frankenberg. „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“ – so heißt der Slogan in Deutschland zum internationalen Jahr der Wälder. Unter Regie des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sind Tausende von Veranstaltungen vorgesehen – von Waldspaziergängen bis zu Konzerten. Schirmherr aller Aktionen ist Bundespräsident Christian Wulff.
Waldreicher Landkreis
Offiziell soll der Startschuss am 21. März gegeben werden. Waldeckische Landeszeitung und Frankenberger Zeitung möchten den Blick indes ab sofort auf das „Waldkulturerbe“ richten: Heute veröffentlichen wir die erste Folge unserer neuen Serie „Baumdes Monats“, mit dem wir übers ganze Jahr den Blick aufs Detail richten möchten. Ob Laubbaum oder Nadelgehölz, weit verbreitet oder selten – jeden Monat möchten wir eine bestimmte Art aus unseren heimischen Wäldern präsentieren. Es geht um Kurzporträts, Hintergründe bis hin zu literarischen Exkursen zum „Baum“.
Über ein Drittel der Fläche in Deutschland sind Wälder. Dabei ist Hessens das waldreichste Bundesland – und in Waldeck-Frankenberg (rund 1850 Quadratkilometer) ist mit über 45 Prozent fast die Hälfte der Fläche von Wald bestimmt.
Dabei birgt der Wald viele Facetten. Er ist Lebensraum Tausender Tier- und Pflanzenarten, er hat eine wichtige Funktion für Klima und Luftqualität, er ist Erholungsraum, Ziel für Touristen – zugleich aber auch wichtiger Faktor für Wirtschaft und Beschäftigung. All das soll im internationalen Jahr der Wälder bundesweit bei vielen Aktionen zum Tragen kommen.
Unsere Serie „Baumdes Monats“ präsentieren wir in enger Zusammenarbeit mit dem Forstamt Vöhl und Forstamtsleiter Eberhard Leicht. Die „Bäume des Monats“ werden dabei von unterschiedlichen Revierförstern präsentiert.
Lassen Sie sich verzaubern und inspirieren von unserer Serie, entdecken Sie die heimischen Wälder neu – werden Sie sich bewusst, welch hohen Wert unser „Waldkulturerbe“ hat.
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